Eine Welt fairstärken

Alle Meldungen

Zeitraum wählen:

bis

22.04.2013

Bulle und Bär trinken fair

Frankfurt will Hauptstadt des Fairen Handels werden

Bulle und Bär trinken fair: Kaffeepause für Finanzmitarbeiter vor der Börse in Frankfurt (Foto: Wiese-Gutheil)

FRANKFURT.- Der Titel als Fairtrade-Stadt reicht den Verfechtern des fairen Handels in Frankfurt nicht: Vertreter der christlichen Kirchen und der Stadt wollen nun dafür sorgen, dass Frankfurt auch den Titel einer Hauptstadt des Fairen Handels ergattert. Deshalb gab es am Montag, 22. April, vor der Frankfurter Börse die Mitmach-Aktion „Bulle und Bär trinken fair“, speziell für Banker und Börsenmitarbeiter aus den umliegenden Büros: Von 11 bis 13 Uhr erhielten Mitarbeiter der Finanzwirtschaft am Standbild von Bulle und Bär kostenlos einen fair gehandelten Kaffee und Schokolade und Muffins aus fairem Handel.

Denn damit Frankfurt sich in dem Wettbewerb von anderen Städten absetzt, konzentrieren sich die Mitglieder der Kampagne "Fairtrade-Stadt Frankfurt" vor allem auf zwei typische Aspekte: Frankfurts Prägung durch ein vielschichtiges internationales und multikulturelles Miteinander und Frankfurt als Bankenmetropole. Die Steuerungsgruppe stellt deshalb den Fairen Handel in den unterschiedlichen internationalen oder multikulturellen Gremien vor. Und sie lädt Mitarbeitende im Frankfurter Banken- und Finanzwesen ein, sich für den Fairen Handel stark zu machen. Bei Kaffee, Tee, Schokolade und Snacks aus fairem Handel konnten sich Besucher und Passanten über die speziell an die Beschäftigten der Finanzwirtschaft gerichtete Aktion „Bulle und Bär trinken fair!“ informieren und sich auf den Internetseiten www.fairtradetown-frankfurt.de zum fairen Handel bekennen. (dw)

Der Wettbewerb um die Fairhandels-Hauptstadt wird ausgelobt von Engagement Global und findet alle zwei Jahre statt. Der Bewerbungszeitraum läuft noch bis zum 15. Juli 2013. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Fairen Woche am 18. September in Bremen statt.