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13.10.2017 – Pressemitteilung Bistum Limburg

Betet für Kamerun!

Krise in Kamerun eskaliert

LIMBURG.- Seit Monaten schaut das Bistum Limburg besorgt auf die Entwicklungen der politischen Krise im anglophonen Teil Kameruns.

Auch in Kumbo, dem Partnerbistum, eskaliert der seit Wochen schwelende Konflikt zusehends mehr. Dies hat bereits zahlreiche Menschenleben gefordert, viele Hunderte sitzen im Gefängnis in Yaoundé.

Erklärung der Bischöfe

Die Bischöfe der Bischofskonferenz im anglophonen Teil Kameruns, haben in einer Erklärung am 4. Oktober die Konfliktparteien dazu aufgerufen, zu einem friedlichen Dialog zurückzukehren. Jede Form von Gewalt, etwa willkürliche Verhaftungen, Bedrohungen, Folter oder gar Tötungen, werden entschieden abgelehnt. Die Bischöfe forderten außerdem die Zentralregierung auf, alle im Zuge des Konflikts festgenommenen Personen umgehend freizulassen, sowie die Getöteten deren Familien zu übergeben. Ohne diese Maßnahmen könnte ein ernsthafter Dialog nicht geführt werden. Die Kirchenvertreter appellierten zudem an die Medien, ihrer Verantwortung gerecht zu werden: Manipulationen und falsche Propaganda müssten eingestellt werden. Der 14. Oktober werde im englischsprachigen Teil des Landes zu einem Trauertrag erklärt, an dem in allen Pfarreien Requiem-Messen gefeiert werden.

Aufruf zum Gebet

"We call on all Christians to intensify their prayers for meaningful dialogue and for peace." (Wir rufen alle Christen dazu auf, ihre Gebete für einen bedeutungsvollen Dialog und für den Frieden zu intensivieren.") 

Daher sind auch die Menschen im Bistum Limburg zum Gebet für Kamerun aufgerufen. Lassen Sie uns am Samstag, den 14. Oktober 2017, als Zeichen der Solidarität für unsere Freunde und Partner in Kamerun beten.

Erklärung der anglophonen Bischöfe (auf englisch)

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