missio Limburg
27.07.2016

Once we had a dream

Quelle: Preda Freundeskreis e.V.

Am Freitag, den 16. September gastiert die achtköpfige Theatergruppe Akbay-Preda mit ihrem Musicaldrama "Once we had a dream" um 19.00 Uhr im Haus am Dom in Frankfurt . Ihr Musical erzählt von Armut, Kinderprostitution und Gewalt auf den Philippinen. Die jungen SchauspielerInnen bringen in ihrem selbst verfassten, sehr beeindruckenden Stück das Schicksal vieler ihrer Altersgenossen auf die Bühne. Das im Laufe von Jahren immer wieder überarbeitete Musical schildert die eigenen Lebensgeschichten der Jugendlichen, ihre Träume, Visionen und auch ihre Enttäuschungen. Durch die authentische Schilderung auf der Bühne und die mutige, engagierte schauspielerische Leistung der Jugendlichen werden für das Publikum die Dimensionen und die Zusammenhänge von Umweltzerstörung, Armut, Kindesmissbrauch und Sextourismus intensiv nachvollziehbar. Dabei verharrt das Musical-Drama nicht einseitig in der beklemmenden Darstellung von Not, Gewalt und Missbrauch, sondern zeugt vom Lebenswillen und Mut, den kindlichen Sehnsüchten und den Stärken der Opfer und deutet Lösungsansätze an.

Der irische Priester Shay Cullen, Menschenrechtspreisträger der Städte Weimar und Ferraraund mehrfach schon für den Friedensnobelpreis nominiert, setzt sich seit 1974 für sexuell missbrauchte Kinder auf den Philippinen ein. So konnte seine Organisation PREDA hunderte Kinder aus Bars und Nachtclubs sowie aus Gefängnissen befreien. PREDA gab Ihnen ein neues Zuhause mit Anerkennung und Würde, eine Ausbildung, professionelle Therapie und eine bessere Zukunft. Sehr schnell erkannte Shay Cullen, dass die Armut bei der Landbevölkerung oft einen schlimmen Kreislauf in Gang setzt. Dieser lässt Familien aufgrund fehlender Einkommensperspektiven in Großstädte wie Manila abwandern. Meistens landen sie in Slums, wo Arbeitslosigkeit, Armut und soziale Überlebenskämpfe vorherrschen. Kinder, Jugendliche und Frauen werden vernachlässigt und oft zur leichten "Beute" einer international agierenden, brutalen Sex-Mafia, die auch europäische Touristen "bedient".

Im Anschluss an die Aufführung stehen die SchauspielerInnen zum Gespräch mit den Publikumsgästen zur Verfügung.

missio unterstützt die Arbeit von Preda. Daher wird am Ende der Veranstaltung um eine Spende gebeten. Der Erlös kommt dem Familienprogramm zum Schutz von Kindern vor Gewalt, Ausbeutung und sexuellem Missbrauch zugute.