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Solidarität in Corona-Zeiten

Misereor-Solidaritätsprojekt mit neuer Perspektive und neuen Partnerschulen
Solidarität in Corona-Zeiten
Solidarität in Corona-Zeiten
Im Amazonasregenwald Boliviens werden Menschen befähigt, nachhaltig Landwirtschaft zu treiben. © Misereor

Corona macht kreativ: Der traditionelle Misereor-Solidaritätsgang, der in diesem Jahr in die dreizehnte Runde gegangen wäre, erhält ein neues Format und erweitert zugleich den Fokus. Bei dem jetzt entwickelten Misereor-Solidaritätsprojekt rücken  Bolivien und der Taunus gemeinsam in den Blick. Die Veranstalter, die katholischen Bezirksbüros Main-Taunus und Hochtaunus, wollten damit deutlich machen, „dass die Themen zusammenhängen und dass wir Engagement im Globalen wie im Lokalen brauchen“, so die Bezirksreferenten Matthias Braunwarth und Christoph Diringer.

Von Aschermittwoch bis Ostern sind Schülerinnen und Schüler an vier Partnerschulen in Königstein und Frankfurt gemäß des diesjährigen Mottos der Misereor-Fastenaktion „Es geht! Anders.“ eingeladen, etwas über die Aufbrüche des Agroforstprojekts Reyes im Amazonasregenwald Boliviens zu erfahren und dafür Spenden zu sammeln. Dort werden Menschen befähigt, mit Hausgärten nachhaltig Landwirtschaft zu treiben, auf Brandrodung zu verzichten und eine eigenständige, naturerhaltende Existenz aufzubauen.

Wildblumen für den Taunus

Nach Ostern geht es dann um Herausforderungen einer bedrohten Artenvielfalt im Ökosystem vor der eigenen Haustür: dem Taunus. Die Initiatoren des Projekts stellen kleine Tütchen mit heimischen Samen für Wildblumen und Wildgräser bereit, die nur auf einer Seite bedruckt sind. Die zweite Seite kann dann frei gestaltet und die Tütchen an Spender im Familien-, Freundes- , Bekanntenkreis verteilt werden mit der Einladung für das Misereorprojekt „Los Reyes“ zu spenden. Die Samen sollen dazu beitragen, im heimischen Garten oder öffentlichen Raum etwas dagegen zu tun, dass die Vielfalt an Pflanzen und Tieren weiter schwindet.

Über 70 Tier- und Pflanzenarten sind allein zwischen Main, Rhein und Taunus schon jetzt vom Aussterben bedroht. Externe Kooperationspartner unterstützen die Aktion mit Informationen und praktischen Angeboten, wie auch hier zukünftig Menschen sozial gerecht und ökologisch verträglich leben können.

Der QR-Code führt zum Spendenportal.

Zwei Frankfurter Schulen machen mit

Am Taunus-Solidaritätsprojekt sind erstmals Schülerinnen und  Schüler des Adorno-Gymnasium und des Heinrich-von-Gagern-Gymnasiums in Frankfurt beteiligt. Wie schon bisher engagieren sich auch diesmal wieder die beiden katholischen Schulen in Königstein, die St. Angela-Schule und die Bischof-Neumann-Schule.

Über einen QR-Code ist das Spendenportal der Aktion zugänglich. Dort kann schon jetzt für das Misereor-Projekt gespendet werden.

Das Taunus-Solidaritätsprojekt wird veranstaltet von den katholischen Bezirksbüros Main-Taunus und Hochtaunus. Kooperationspartner sind die Katholische Fachstelle für Jugendarbeit Taunus, das Amt für katholische Religionspädagogik Taunus und das Referat Schulpastoral im Bistum Limburg.

Vor Corona motivierte jedes zweite Jahr ein Sponsorenlauf Menschen im Hochtaunus und Main-Taunus, ein Misereor-Projekt näher kennenzulernen und dafür Geld zu sammeln. Im Rahmen von zwölf Taunus-Solidaritätsprojekten kamen so insgesamt 330.000 Euro zusammen. Weitere Informationen: https://main-taunus.bistumlimburg.de. 

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